Black Friday Chaos vermeiden: ERP-gestützte Vorbereitung für den Verkaufs-Peak.
- Marc Lange
- ERP & Digitalisierung
Der Black Friday zählt zu den umsatzstärksten Tagen im Jahr. Doch was für Verbraucher:innen ein Shopping-Highlight mit viel Spannung und Angeboten ist, bedeutet für Einzelhändler:innen vor allem eines – Stress pur. Server, Lager, Kundenservice und Marketing laufen auf Hochtouren. Wer jetzt nicht vorbereitet ist, riskiert überlastete Systeme, unzufriedene Kundinnen und Kunden sowie entgangene Umsätze.
In diesem Artikel geben wir Dir daher einige Tipps mit auf den Weg. Du erfährst, wie Du Dein Business fit für Black Friday machst und wie Du die Planung mithilfe eines ERP-Systems vereinfachst. So wird der Schnäppchen-Tag auch für Deinen Shop ein voller Erfolg!
Das Wichtigste auf einen Blick.
Der Black Friday gehört zu den umsatzstärksten Tagen im E-Commerce, der jedoch eine hohe Belastung für Online-Shops bedeutet. Schließlich suchen zahlreiche Kund:innen nach den besten Angeboten.
Handelsunternehmen müssen Marketingkampagnen rechtzeitig aufsetzen und die besten Produkte für Kampagnen, den Kundenstamm und Neukunden identifizieren. Eine besondere Rolle spielen auch der Checkout-Prozess, der Kundenservice, das Retourenmanagement, und die Performance der Website.
ERP-Lösungen wie DIVA NOW helfen bei der Analyse der Daten, beim Treffen der Entscheidungen und beim Steuern der Maßnahmen. Marketing, Kundenhistorien, Workflows und andere Prozesse laufen hier transparent zusammen.
Der Begriff „Black Friday“ lässt sich seit dem BGH-Urteil im Jahr 2023 uneingeschränkt verwenden.
Black Friday, Cyber Monday und Co: Vor welchen Herausforderungen stehen Online-Händler?
Bereits bei der Planung müssen Händler:innen eine clevere Strategie auf die Beine stellen. Die Verbraucher:innen erwarten attraktive Rabatte, einen schnellen Versand und exzellenten Service. Dabei müssen Online-Händler:innen auf verschiedenen Marketingkanälen überzeugen und dem Ansturm auf ihre Website gewachsen sein.
Denn Aktionstage wie Black Friday und Cyber Monday bedeuten für Konsumentinnen und Konsumenten vor allem aufregende Deals und Rabatte in Geschäften und Shops. Der Andrang ist hoch, wie eine Umfrage des Deutschen Handelsverbands offenlegte. So wollen sich 46 % der Befragten auf die Suche nach Black-Friday-Angeboten machen.
Für Händler:innen kann dieser Ansturm natürlich mehr Umsatz bedeuten. Wer jedoch einen Anteil der Kundinnen und Kunden zu sich locken möchte, muss sich auch gegen große Shops wie Amazon & Co. behaupten.
Wann ist Black Friday 2025? Der Black Friday findet immer am vierten Freitag des Novembers statt. Im Jahr 2025 fällt dieser Tag auf den 28.11.2025. |
Tipps: Das sollte ein Online-Shop für Aktionen am Black Friday und Cyber Monday bedenken.
Du möchtest, dass der Tag ein voller Erfolg für Dein Unternehmen wird? Dann haben wir hier einige Tipps, wie Du Deine Website, das Marketing und Co. für den Ansturm vorbereiten kannst. Gehe diese Schritt für Schritt durch und stelle Dir eine Strategie zusammen, die Du mithilfe der Daten Deines ERP-Systems am besten umsetzen kannst.
1. Welche Vorbereitungen sollten Online-Shops für den Black Friday im Lager treffen?
Wenn sich Bestellungen stauen oder Produkte nicht verfügbar sind, kippt die Stimmung von Kundinnen und Kunden schnell. Deshalb solltest Du frühzeitig Deine Lagerbestände analysieren, Lieferketten prüfen und sicherstellen, dass ausreichend Produkte und Personal für die Hochphase eingeplant sind.
Ein ERP-System bietet Dir dabei zahlreiche Vorteile:
Du hast transparenten Einblick über Bestände, Nachbestellungen und Lieferzeiten.
Du kannst Warenbewegungen in Echtzeit verfolgen.
Du kannst Mindestbestände für den Black Friday festlegen und automatische Nachorder-Prozesse anstoßen.
Speichere Produkte, die Du bewerben möchtest, als Kampagnenprodukte.
Analysiere die Daten aus vergangenen Jahren und Aktionstagen, um entsprechende Anpassungen vorzunehmen.
2. Was gehört zum Black-Friday-Marketing?
Das Black-Friday-Marketing eines Handelsunternehmens sollte ein Mix aus bewährten Kanälen und gezielten Aktionen sein – je nach Shop und Zielgruppe.
E-Mail-Kampagnen
Social Media
Google Ads
Retargeting
Influencer-Kooperationen
personalisierte Angebote
Entscheidend ist, dass Du Deine Zielgruppe und neue Kundinnen und Kunden rechtzeitig ansprichst und sie an allen relevanten Touchpoints erreichst. Da gerade in der heißen Phase oft der Überblick fehlt, hilft Dir Dein ERP-System. Es liefert die notwendigen Daten für Dein Marketing, von aktuellen Marketingkampagnen über margenstarke Produkte bis hin zu personalisierten Empfehlungen für Kund:innen.
Bedenke, dass zahlreiche Deals und Werbung in diesem Zeitraum auf Verbraucher:innen einprasseln. Daher sollte das eigene Marketing dafür sorgen, dass die Angebote von Interessentinnen und Interessenten auch wahrgenommen werden. Die Daten aus dem System helfen Dir, die richtigen Entscheidungen zu treffen.
3. Welche Rabatt-Aktionen erregen die Aufmerksamkeit der Kundinnen und Kunden?
Am Black Friday erwarten Kundinnen und Kunden vor allem eines: attraktive Angebote und hohe Rabatte. Zwar funktionieren klassische Rabatt-Aktionen wie „20 % auf alles“, kreativer bist Du jedoch mit Bundles, Staffelrabatten („2 kaufen, 3 erhalten“) oder Gratiszugaben ab einem bestimmten Einkaufswert. Auch kostenfreie Versandaktionen können die Conversion Rate deutlich steigern, da sie den letzten Kaufanreiz setzen.
Ein ERP-System unterstützt Händlerinnen und Händler auch hierbei:
Lege Kampagnenrabatte direkt im ERP-System an (z.B. Bundles, Staffelpreise usw.).
Analysiere, welche Produkte sich besonders für Rabatte anbieten (z. B. überlagerte Artikel).
Verfolge in Echtzeit, wie Kundinnen und Kunden Rabatte annehmen.
4. Wie wählen Online-Shops die besten Produkte für eine Black Friday Kampagne aus?
Es eignen sich sowohl Klassiker, die ohnehin stark nachgefragt sind, als auch Ladenhüter, die sich mit einem attraktiven Angebot schnell abverkaufen lassen. Ergänzend kannst Du neue Produkte mit einem Einführungspreis bewerben, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Auch eine Analyse vergangener Black Fridays kann Dir etwas unter die Arme greifen. Sie zeigt, welche Angebote gut liefen und welche Produkte sich in Kampagnen bewährt haben.
Ein ERP-System liefert Dir die Entscheidungsgrundlage dafür. Du siehst auf einen Blick, welche Artikel die höchsten Margen bringen, welche Produkte von Verbraucher:innen stark nachgefragt werden und wo Lagerbestände gebundenes Kapital blockieren.
5. Wie erreichst Du am Black Friday eine Umsatzsteigerung und eine höhere Conversion Rate im E-Commerce?
Du steigerst Deinen Umsatz am Black Friday vor allem dann, wenn Du Kaufabbrüche minimierst und Deinen Kundinnen und Kunden den Einkauf so einfach wie möglich machst. Folgende Maßnahmen sind dabei hilfreich:
Optimiere den Checkout-Prozess.
Versende Reminder-E-Mails für verlassene Warenkörbe.
Gib personalisierte Produktempfehlungen.
Verbessere die SEO-Optimierung Deiner Seite.
Setze bei Bedarf auf „Buy now, pay later“-Finanzierungen wie Afterpay, Affirm oder Klarna.
Kreiere Black-Friday-Kampagnen und Werbung für Social Media.
Wie Dich ein ERP-System dabei unterstützt? Du hast Zugriff auf Kaufhistorien, Warenkorb-Informationen und Klickverhalten Deiner Kundinnen und Kunden. Diese Daten kannst Du auswerten, um die besten Angebote zu personalisieren. Automatisierte Prozesse sorgen für einen schlanken Checkout-Prozess und Du kannst zahlreiche Prozesse und Aktionen automatisch steuern und auf Deinen Lagerbestand ausrichten.
6. Kann Dein Unternehmen die Erwartungen an den Kundenservice am Black Friday erfüllen?
Am Black Friday erwarten Kundinnen und Kunden nicht nur attraktive Angebote bei Einzelhändlerinnen und Einzelhändlern sowie in Online-Shops, sondern auch einen reibungslosen Service. Konkret erwarten sie Folgendes:
Schnellen Versand,
klare Informationen zum Bestellstatus,
kurze Antwortzeiten im Support
und unkomplizierte Retouren.
Du gewährleistest schnellen Versand durch automatisierte Prozesse und ein gut geplantes Lager. Mithilfe eines ERP-Systems können sowohl Du als auch Deine Kundinnen und Kunden die Black-Friday-Bestellung verfolgen. Dies ist etwa durch automatisierte Statusberichte per E-Mail oder im Kundenaccount möglich.
Für den Support kannst Du hingegen einen Chatbot bereitstellen. Retouren kannst Du im ERP-System automatisch abwickeln, sodass Käufer:innen schnell ihr Geld zurückerhalten und Du die Artikel ggf. in den Wiederverkauf geben kannst. Immerhin gaben 73 % der Befragten in einer UPS-Erhebung an, dass der Retourenprozess darüber entscheidet, ob sie noch einmal etwas bei einem Online-Shop kaufen.
7. Wie kann der Onlinehandel durch Aktionstage die Kundenbeziehung pflegen?
Am Black Friday kannst Du die Stammkundenbeziehung pflegen, indem Du ihnen einen Treuebonus gewährst oder besondere Angebote vorbereitest. Verschicke beispielsweise personalisierte Empfehlungen per E-Mail. Diese Investition lohnt sich, denn Studien zeigen, dass die Erfolgsquote bei Stammkunden für weitere Verkäufe bei 60–70 % liegt. Bei Neukunden liegt diese hingegen nur bei 5–20 %.
Mit einem ERP-System kannst Du Kundendaten (Kaufhistorie, Warenkörbe usw.) zentral auswerten und gezielt nutzen. So kannst Du profitable Kundinnen und Kunden ausfindig machen, Treueprogramme automatisiert verwalten, Rabatte individuell steuern und personalisierte Produktempfehlungen direkt aus dem Kaufverhalten ableiten.
8. Wie hält eine E-Commerce-Webseite dem Ansturm am Black Friday stand?
Damit sich Deine Website nicht mitten im Online-Shopping verabschiedet, musst Du die Performance des Shops verbessern und sicherstellen, dass diese auch hohen Andrang-Peaks standhält. Vermeide beispielsweise einen Last-Minute-Sale, da Kundinnen und Kunden dann alle auf einmal auf die Website stürmen.
Auch folgende Maßnahmen solltest Du rechtzeitig vor dem Black Friday durchführen:
Ladezeit verbessern: Prüfe und verbessere die Ladezeit Deiner Website, da bereits 53 % der Besucher:innen wieder gehen, wenn die mobile Seite länger als 3 Sekunden zum Laden benötigt. Eine bessere Ladezeit steigert auch nachweislich die Conversion Rate.
Mobile Website optimieren: Viele Kundinnen und Kunden stöbern mit dem Handy nach Deals und Rabatten. Deine Website sollte daher für mobile Endgeräte optimiert sein.
Stresstest durchführen: Prüfe mit einem Stresstest oder Spike-Test, ob und wie lange Deine Seite einem Black-Friday-Ansturm standhält.
Landing-Page bauen: Vielleicht kommt auch eine Landing-Page infrage, welche Deine Kampagne unterstützt und Kundinnen sowie Kunden auf Deine Deals und Produkte aufmerksam macht.
Hierbei kann Dich Dein ERP-System zwar nicht unterstützen, dennoch ist dies ein wichtiger Punkt, der bei unseren Tipps nicht fehlen darf.
9. Black Friday oder Black Week – was ist die bessere Strategie?
Ähnlich wie die Cyber Week um den Cyber Monday herum hat sich um den Black Friday herum ein neuer Trend gebildet: die Black Week. Dabei bieten die Geschäfte nicht nur an einem Tag Rabatte, sondern eine ganze Woche lang Black-Friday-Angebote.
Welche Strategie für Dich sinnvoller ist? Das hängt ganz von Deinem Sortiment, Deinem Lager sowie von Deinen Marketingzielen ab. Ein einzelner Aktionstag kann zwar innerhalb kurzer Zeit hohe Umsätze generieren, er bedeutet aber auch eine hohe Belastung für Lager, Service und Website. Eine Aktionswoche entzerrt das Ganze etwas. Beide Arten von Kampagnen kannst du ganz einfach im ERP-System planen.
Darf Dein E-Commerce den Begriff "Black Friday" verwenden?
Ja, heutzutage darfst Du den Begriff „Black Friday“ nutzen. Zwar war dieser lange Zeit markenrechtlich geschützt, doch mehrere Gerichtsentscheidungen hoben den Schutz auf. Seit dem BGH-Urteil vom 29. Juni 2023 dürfen Händler:innen den Begriff uneingeschränkt für ihre Angebote verwenden.
Checkliste: Ist Dein Online-Handel bereit für Shopping Events?
Prüfe mithilfe der folgenden Fragen, ob Dein Unternehmen bestens auf den Black Friday vorbereitet ist:
Hast Du Dein Lager analysiert und Mindestbestände für Topseller bestimmt?
Halten Prozesse wie Nachbestellungen und die Lieferketten dem Peak stand?
Hast Du Deine Kampagnen frühzeitig geplant und im ERP-System hinterlegt?
Sind Deine Angebote attraktiv und auf Deine Kund:innen zugeschnitten?
Hast Du Kundendaten analysiert und Kampagnen für Stammkunden kreiert?
Hast Du Daten vergangener Aktionen analysiert, bewertet und einfließen lassen?
Ist Dein Checkout-Prozess schlank und automatisiert?
Versendest Du E-Mails bei Warenkorbabbrüchen?
Kannst Du einen schnellen Versand und einen reibungslosen Retourenprozess garantieren?
Ist Deine Website optimiert, getestet und auf Peaks vorbereitet?
Perfekt, dann kann der Tag der besten Angebote kommen!
Mit DIVA NOW wird die Black Friday Vorbereitung im E-Commerce zum Kinderspiel.
E-Mail-Kampagnen aufsetzen, Kundendaten analysieren, Maßnahmen zur Umsatzsteigerung ergreifen oder die besten Produkte für Angebote ermitteln? Bei all diesen Schritten kann Dir die ERP-Lösung DIVA NOW unter die Arme greifen. Vereinbare ein unverbindliches Gespräch mit unseren Expertinnen und Experten und erleichtere Dir so die Vorbereitung auf Verkaufs-Peaks.
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